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Strategien der Konfliktlösung

Um als Führungsperson erfolgreich zu sein, sollten Sie Konflikten wirksam auf den Grund gehen können und Methoden der Konfliktlösung beherrschen.


Erste Schritte beim Konflikt   zum Anfang

Nach Erkennen eines Konflikts sollten Sie unmittelbar an die Konfliktlösung herangehen. Vermeiden Sie es aber, Konflikte spontan oder mit Wut im Bauch lösen zu wollen. Sorgen Sie als erstes für Ihre eigene Stabilität (körperlich, geistig, seelisch).

Aus einer Position in der Sie sich sicher fühlen, können Sie am meisten für sich, die Anderen und die Gesamtsituation bewirken.


Acht Regeln für die konstruktive Konfliktlösung*   zum Anfang

Folgende Regeln helfen Ihnen einen Konflikt sachlich und konstruktiv zu lösen. Sie verringern auch das Risiko einer Konflikteskalation.

  1. Fragen Sie sich, was Sie über die Sache noch nicht wissen!
    Welche Einstellungen, Gefühle, Vorerfahrungen usw. beeinflussen Sie und welche Ihr Gegenüber?

  2. Unterscheiden Sie zwischen dem Problem und der Person!
    Sparen Sie sich negative Äußerungen über den/die anderen. Werten Sie nicht jeden Konflikt als Angriff auf Ihre eigene Person. Denken Sie daran, dass hinter jeder Kränkung auch ein (ungeschickt ausgesprochener) Wunsch nach einer Konfliktlösung oder eine ungeschickte Gefühlsäußerung stecken kann. Formulieren Sie den Konflikt als gemeinsames Problem, welches gemeinsam gelöst werden kann.

  3. Verhalten Sie sich in der Kommunikation eindeutig, direkt und greifbar!
    Schildern Sie ihrem Gegenüber deutlich, welche Ihrer Erfahrungen, Einstellungen und Vorstellungen Ihre Ansichten prägen. Erläutern Sie, warum sie Ihnen wichtig sind und welche Gefühle und Hoffnungen Sie haben.

  4. Bleiben Sie mit Ihrem Gegenüber in Kontakt! Unausgetragene Konflikte eskalieren leichter. Versuchen Sie mit dem Konfliktgegner auch unabhängig vom Konflikt eine Beziehung zu schaffen.

  5. Überlegen Sie welche Bedürfnisse und Interessen hinter bestimmten Positionen liegen!
    Über Positionen zu verhandeln macht selten Sinn. Besser ist es Lösungen zu suchen, bei denen Interessen gewahrt und Bedürfnisse weitgehend befriedigt werden können. Werden Sie sich auch Ihrer eigenen Interessen und Bedürfnisse klar und lernen Sie diese von Ihren Gefühlen zu unterscheiden. Versuchen Sie von Ihrem Konfliktpartner Interessen und Gefühle zu erfahren.

  6. Machen Sie es Ihrem Gegenüber leicht, Ihnen konstruktiv entgegen zu kommen!
    Vermeiden Sie bei Ihrem Gegenüber eine Abwehrhaltung herauszufordern, indem Sie Schuldzuweisungen machen, anklagen, kritisieren oder diagnostizieren. Zeigen Sie Wertschätzung für dessen Anliegen (wenn Sie das ehrlich können).

  7. Versuchen Sie eine Lösung für das Problem zu finden, die sicherstellt, dass alle gewinnen!
    Alle Konfliktbeteiligten sollten gemeinsam die Verantwortung für das Problem übernehmen und zusammen nach einer Lösung suchen. Damit beide Seiten gewinnen können, ist ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft erforderlich.

  8. Entwickeln Sie die Fähigkeit einen Konflikt von außen zu betrachten!
    Sehen Sie sich bereits bewältigte Konflikte an. Was hat zu einer positiven Entwicklung geführt, was hat den Konflikt schwieriger gemacht? Erkennen Sie daraus, welchen Einfluss Sie auf den Konfliktverlauf nehmen können. Sprechen Sie mit Unbeteiligten darüber, wie sie Ihre Person im Verlauf des Konflikts erlebt haben.

*Von Holger Schmidt, Dipl. Sozialpädagoge (FH),
in Anlehnung an einen Artikel von Thomas Jordan.


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